Beamer und Leinwand Lexikon

Beamer und Leinwand Lexikon

In unserem Beamer Wikipedia stehen Ihnen viele wissenswerte Erklärungen zu Leinwand-Fachbegriffen, Projektor-Technologien und Beamer-Produkten zur Verfügung.

1080i

Bei 1080i handelt es sich um die Angabe der vertikalen Bildzeilen. Das "i" bedeutet in diesem Fall Halbbilder. Dieses Signal wird i.d.R. interpoliert (z.B. von Geräten mit einer 1280 x 720 HDready-Auflösung) dargestellt. Die Interpolation rechnet digital Pixel hinzu, bietet dadurch allerdings auch eine leichte Unschärfe. Bei einer 1080p Wiedergabe wird dagegen mit Vollbildern gearbeitet.


1080p

Bei 1080p handelt es sich um die Angabe der vertikalen Bildzeilen. Das "p" bedeutet in diesem Fall Vollbilder. Bei einer 1080i Wiedergabe wird dagegen mit Halbbildern gearbeitet. Dieses Signal wird allerdings i.d.R. interpoliert (z.B. von Geräten mit einer 1280 x 720 HDready-Auflösung) dargestellt. Die Interpolation rechnet digital Pixel hinzu, bietet dadurch allerdings auch eine leichte Unschärfe.


3D - Dreidimensional

Dreidimensionale Darstellung eines Körpers / Bildinhaltes. Bei der Darstellung eines Bildes / Filmes / Spiels wirkt der Inhalt entsprechend lebendig.
Je nach Auslegung wirken die Inhalte so, als ob sie aus dem Bild herausragen.
Um im Heimkino eine vergleichbare Qualität wie in einem Kino zu erhalten, benötigt das Gerät mit einem HDMI 1.4 (High-Speed) Anschluss, der den entsprechenden Datenstrom bewältigen kann.
Eine weitere Voraussetzung für die 3D Projektion ist eine Technik, die in der Lage ist, 120 Hz Bildern zu verarbeiten. Dies ist aktuell bei folgenden Projektionstechniken möglich: DLP / SXRD / DILA / LCD.


3D ready

3D-ready DLP-Projektoren arbeiten mit 120 Hz. Dies macht es möglich, das Bild bei je 60 Hz in zwei Hälften zu teilen.< /br> 3D-Bilder können in 3D mit aktiven Shutter-Brillen betrachtet werden. Die aktive Shutter-Brille wird mit Hilfe von 3D DLP Link gesteuert.


4K

Mit 4K wird die Auflösung von 3.840 x 2.160 oder auch Ultra High Definition Television (UHDTV) bezeichnet. Diese Auflösung entspricht der 4-fachen Full HD Auflösung. Um Filme mit dieser Auflösung aufzunehmen, werden spezielle Kameras benötigt, die mit rund 8 Megapixeln (4K) aufzeichnen können. Es gibt bereits einige Geräte, die diese hohe Auflösung verarbeiten können. Zudem bieten immer mehr AV-Receiver die Möglichkeit, 4K Content weiterzuleiten (4K-Pass-Through) oder auch SD Material auf 4K hochzuskalieren (4K-Upscaling).


A

AcuMotion

AcuMotion ist die von Acer entwickelte dreistufige 120Hz Technologie zur Zwischenbildberechnung. Durch das Einfügen von zusätzlichen Bildern werden schnelle und komplexe Bewegungsabläufe besser aufgelöst und Bewegungsunschärfen reduziert.


AirPlay

Apples AirPlay Technik dient zur kabellosen Übertragung von Inhalten (z.B. Musik und Videos) von iOS- und Mac-Geräten. Dabei kann es sich auch um Empfängergeräte wie Lautsprecher, AV-Empfänger und Stereosysteme oder TV handeln.
Das Streaming funktioniert auch von einem iOS-Gerät zu einem passenden Empfänger. Das von Apple entwickelte Protokoll ist auch von anderen Herstellern lizensierbar.


AR (Augmented Reality)

Die Augmented Reality, kurz AR genannt, verbindet die echte mit einer computergestützten Realität. Während bei VR die gesamte Darstellung künstlich erfolgt, werden bei AR nur Teile der Realität digital dargestellt. Eine Augmented Reality Brille beispielsweise zeigt digitale Inhalte in der wirklichen Umgebung. Hierbei kann es sich um Daten handeln, die sich auf die im Sichtfeld erkennbare Umgebung beziehen. Diese Eigenschaft wird inzwischen von Monteuren oder beispielsweise Drohnen Piloten verwendet. AR Brillen werden in immer mehr Bereichen Eingesetzt, beispielsweie in Museen, um Besucher interaktive Informationen zu den ausgestellten Kunstwerken zu liefern. Die AR Technologie stellt Audiovisuelle Inhalte zur Verfügung, wobei meist nur auf visuelle Einblendungen gesetzt wird.


Auflösung

Die Auflösung eines Projektors ist die maximale Anzahl der Bildpunkte (Pixel), welche ein Projektor aufgrund seiner natürlich vorhandenen Technologie darstellen kann.

Auflösung Bezeichnung Format
640 x 480 SVGA 4:3
800 x 600 SVGA 4:3
1.024 x 768 XGA 4:3
1.400 x 1.050 SXGA+ 4:3
854 x 480 WVGA 16:9
960 x 540 WSVGA 16:9
1.280 x 720 WXGA 16:9
1.280 x 800 WXGA 16:10
1.366 x 768 WXGA 16:9
1.920 x 1.080 HDTV 16:9
1.920 x 1.200 WUXGA 16:10

Auflösung: 640 x 480

Bezeichnung: SVGA

Format: 4:3


Auflösung: 800 x 600

Bezeichnung: SVGA

Format: 4:3


Auflösung: 1.024 x 768

Bezeichnung: XGA

Format: 4:3


Auflösung: 1.400 x 1.050

Bezeichnung: SXGA+

Format: 4:3


Auflösung: 854 x 480

Bezeichnung: WVGA

Format: 16:9


Auflösung: 960 x 540

Bezeichnung: WSVGA

Format: 16:9


Auflösung: 1.280 x 720

Bezeichnung: WXGA

Format: 16:9


Auflösung: 1.280 x 800

Bezeichnung: WXGA

Format: 16:10


Auflösung: 1.366 x 768

Bezeichnung: WXGA

Format: 16:9


Auflösung: 1.920 x 1.080

Bezeichnung: HDTV

Format: 16:9


Auflösung: 1.920 x 1.200

Bezeichnung: WUXGA

Format: 16:10


Auto-Focus

Diese Eigenschaft ermöglicht das automatische Focussieren (Scharfstellen) des Bildes ohne Eingreifen des Anwenders und ist i.d.R. bei mobilen Geräten zu finden. Dadurch gelingt eine unkomplizierte und schnelle Inbetriebnahme des Geräts.


Auto-Keystone

Mit der Eigenschaft Auto-Keystone (auch Auto-Trapezkorrektur) kann ein Projektor das Bild automatisch so einstellen, dass alle Bildseiten im rechten Winkel zueinander stehen und somit ein Trapez automatisch ausgeglichen wird. Dies geschieht durch eine Infrarotabtastung der Wand.
Siehe auch: Keystone-Korrektur.


B

Betrachtungswinkel

Der Betrachtungswinkel gibt an, mit welchem Abstand zur Mittellinie das projizierte Bild ohne Einschränkungen als qualitativ gut empfunden wird. In der Regel wird der horizontale Betrachtungswinkel angegeben.
Ein guter Betrachtungswinkel liegt in einem Bereich von 110 bis 130 Grad, von der Bildmitte her gesehen sind das zur linken und rechten Seite jeweils 55 bis 65 Grad.
Befindet man sich außerhalb des Betrachtungswinkels, verschlechtert sich das Bild überproportional.


Betriebsgeräusch

Naturgemäß gibt jeder Projektor, verursacht durch die Kühlfunktion des Lüftungsventilators, ein Betriebsgeräusch von sich. Dieses wird seitens der Hersteller im Datenblatt in dB (Dezibel) angegeben.
Im Eco-Mode sind die Projektoren aufgrund der heruntergeregelten Leistung leiser als im Normalbetrieb.


Bi-Amping

Viele 7.1 AV-Receiver bieten die Möglichkeit, die vorderen linken und rechten Lautsprecher im sogenannten Bi-Amping Betrieb anzusteuern.
Dazu wird das Frequenzspektrum in einen Tiefton- und einen Mittel-Hochton-Bereich aufgeteilt und zwei Endstufen steuern dann einen Lautsprecher an. Wird beispielsweise nur ein 5.1 Lautsprecher System angeschlossen, können die zwei nicht genutzten Endstufen für den Bi-Amping Betrieb eingesetzt werden.
Nutzen der Bi-Amping Technik ist ein mehr an Leistung und gleichzeitig ein verzerrungsärmeres Verhalten der Lautsprecher. Die Lautsprecher müssen für die Bi-Amping Technik vorbereitet sein.


Bitstream

Bitstream spielt vor allem bei der digitalen Übertragung von Audiosignalen ein Rolle.
Die Audiosignale werden über eine digitale Schnittstelle (z.B. HDMI) in der Form wiedergegeben, wie sie auf dem Ursprungsmedium gespeichert sind. Liegen die Toninformationen auf einer Blu-ray Disc komprimiert vor, werden sie auch in derselben Komprimierung an den AV-Receiver weitergegeben. Die Dekodierung wird von dem AV-Receiver vorgenommen.
Die HD Hochbit Tonformate (DTS-HD-HR, DD-TrueHD, DTS-HD-MA) können allerdings aufgrund ihrer hohen Bandbreite nur über HDMI übertragen werden. Wird beispielsweise von einer Blu-ray ein Dolby TrueHD Audio Signal über ein optisches oder koaxiales Kabel an einen AV-Receiver geschickt, wird auf das Kernformat zurückgegriffen. In diesen Falle ist es dann Dolby Digital. Bei der Übertragung an einen AV-Receiver über HDMI wird das höherwertige Dolby TrueHD abgespielt.


C

CEC

CEC bedeutet Consumer Electronics Control und beschreibt den Datenbus für Unterhaltungsgeräte.
Via HDMI kommunizieren so beispielsweise ein Blu-ray Player und ein AV-Receiver miteinander. Dabei werden neben den Bild- und Toninformationen Steuersignale übertragen.
Das CEC Protokoll lässt sich grundsätzlich in allen Komponenten mit HDMI-Anschlüssen integrieren und nutzt dabei die spezielle serielle Datenleitung in der HDMI-Verbindung. Voraussetzung ist, dass alle beteiligten Geräte den Standard CEC beherrschen.
Mit CEC lassen sich die Geräte in ihren Grundfunktionen über eine Fernbedienung steuern. Zusätzlich stellen sich über CEC kommunizierende Geräte auf den richtigen Eingang ein.
Von Hersteller zu Hersteller heißen die CEC Verbindungsarten unterschiedlich. Samsung nennt sein Verfahren Anynet+, bei Sony heißt es BRAVIA Sync. Philips bringt die HDMI-CEC-Funktion unter dem Markennamen EasyLink auf den Markt.


Cinch-Anschluss

Per Cinch können analoge Bild- und Tonsignale über drei Kabel (Gelb=Video, Rot & Weiß für Stereo-Audio) übertragen werden.


D

D-Sub15 - VGA Anschluss

D-Sub15 ist der gängigste Anschlusstyp bei Projektoren. Damit können analoge Signale auch bei langen Kabelstrecken übertragen werden.


Deckenmontage

Fast alle Projektoren sind für die Installation an der Decke geeignet. Zu diesem Zweck besitzen sie ein an ihrer Unterseite eingelassene Gewinde. Der Projektor wird für die Deckenmontage umgedreht und über Kopf an eine Deckenhalterung geschraubt.
Um das Bild um 180 Grad zu drehen, finden Sie im Menü des Projektors eine entsprechende Einstellung "Deckenmontage/Deckenprojektion".
Daraus ergibt sich ein großer Vorteil: Der Projektor sendet sein Bild von oben in Richtung der oberen und unteren Bildkante, sodass die Bildwiedergabe nicht so schnell gestört wird, wenn Menschen durch das Bild laufen.


Dezibel(dB)

siehe Betriebsgeräusch.


DICOM Modus

Der DICOM Standard (Digital Imaging and Communications in Medicine) bietet bei Geräten mit DICOM Modus die Möglichkeit, Röntgenbilder in der dafür notwendigen Bildqualität darzustellen. Die Bilddarstellung wird hierbei kontrastoptimiert, damit Röntgenaufnahmen in naturgetreuer Form dargestellt werden können. Der DICOM Standard ist ein internationalisierter Standard und findet damit weltweit Anwendung bei Monitoren, Displays und Projektoren in der Medizintechnik. Wiedergabegeräte mit DICOM Modus dienen allerdings nicht Diagnosezwecken sondern nur für die Darstellung und den Lehrbereich. Monitore, Displays und Projektoren für eine vollwertige DICOM Tauglichkeit benötigen eine Zertifizierung, die in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss.


Diffusionsleinwand

Bei einer Diffusionsleinwand wird der auftreffende Lichtstrahl des Projektors zu allen Seiten gleichmäßig reflektiert. Da das Licht nicht in gebündelter Form reflektiert wird, ist der Sichtwinkel relativ breit. Diffusionsleinwände haben einen Gain-Faktor von ca. 1,0-1,2.


Direct Power Off

Projektoren mit dieser Funktion kann man direkt nach der Benutzung ausschalten und vom Stromnetz trennen. Bei diesen Projektoren entfällt das lautstarke Nachlaufen des Lüfters, um die Lampe herunterzukühlen.


DisplayPort

Der DisplayPort Anschluss ist ein seitens VESA genormter Anschluss für die Übertragung von Bild- und Tondaten. Neben der Verschlüsselung HDCP wird auch DPCP unterstützt. Aufgrund der kompakten Größe wird der Anschluss am stärksten im Notebookbereich verbaut. Eine extra kleine Variante ist der MiniDisplayPort, der speziell bei Apple Geräten verwendet wird.


DLP - Digital Light Processing

DLP ist eine Projektionstechnik. Bei der DLP Technologie wird das Licht durch ein rotierendes Farbrad gesendet. Die neueren DLP-Beamer haben bereits die Anzahl der Farbsegmente, die sich auf dem rotierenden Farbrad befinden, von sechs auf sieben erhöht. Somit kann eine bessere Farbmischung erzielt werden.
Das eingefärbte Licht wird auf einen DLP-Chip gestrahlt, wo sich Mikro-Spiegel befinden. Es gibt pro Bildpunkt einen Mikro-Spiegel. Von jedem einzelnen Mikro-Spiegel wird ein Bild durch das Objektiv auf die Projektionsfläche gestrahlt, wo dann ein Gesamtbild erscheint.


DSP

Die Abkürzung DSP steht für Digitaler Signalprozessor und wird bei AV-Receivern eingesetzt, um beispielsweise eine spezielle akustische Situation, wie der eines Fußball Stadions, einer Konzertarena oder eines Studio Raumes im Surround Modus zu simulieren.
Weiterhin werden Stereo Signale (2.0) mit den DSP Chips auf 5.1 hochgerechnet.


DVI

DVI (Digital Visual Interface) ist eine Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten. Über DVI-A können ausschließlich analoge Signale, über DVI-D ausschließlich digitale Signale und über DVI-I beide Signaltypen übertragen werden.


E

Easy MP

Easy MP ist eine spezielle Netzwerkfunktion von Epson. Mit dieser Funktion können Sie über das Netzwerk eine Präsentation, Bilder und Audiodaten übertragen und somit Inhalte von verschiedenen Computern anzeigen, ohne die Eingangsquelle zu ändern.


ECO-Mode

Der ECO-Mode bezeichnet einen Spar-Modus des Beamers. Dieser sorgt dafür, dass der Beamer nicht mit der vollen Leistung und geringerer Lichthelligkeit läuft.
Durch den Eco Mode ist das Betriebsgeräusch und der Stromverbrauch niedriger als im normalen Betrieb. Zudem kann die Lampenlebensdauer dadurch erhöht werden.


Entfernung

siehe Projektionsentfernung.


EOL - End of life

Die Abkürzung EOL steht für "end of life" und bezeichnet Produkte, die von einem Hersteller nicht mehr produziert werden und daher nicht mehr lieferbar sind.


F

Farbrad

Bei DLP-Projektoren ist neben dem DMD-Chip das Farbrad mit das wichtigste Kriterium bei der Bilderzeugung. Das Farbrad dreht sich ständig mit extrem hoher Geschwindigkeit und hat aktuell 3, 4, 5 oder mehr Farbsegmente. Durch das Farbrad wird das Licht der Beamerlampe praktisch ununterbrochen abwechselnd in die Grundfarben Rot, Grün und Blau zerlegt. Bei modernen Projektoren sind zusätzlich Weiß und teilweise andere Farben wie Zyan, Magenta und Gelb im Farbrad enthalten. Bei 3 Segmenten dreht sich das Farbrad mit 3600 oder 7200 U/min, bei 7 Segmenten mit bis zu 14400 U/min. (4-fach Speed). Jede vom Auge aufgefasste Farbe ist bei einem DLP Projektor also bis zur eigentlichen Verarbeitung eine extrem schnelle Abfolge einzelner, verschiedenfarbiger Lichtstrahlen.
Dadurch, dass diese Technologie bei recht kontraststarken Bildinhalten teils nicht alle Farbstellungen des Farbrades verwendet oder die zur Farbmischung benötigten Farben auf dem Rad entsprechend weit auseinander gelegen angeordnet sind, kommt es bei manchem Zuschauern zum Erkennen des Regenbogeneffektes. Diese Eigenschaft ist bei langsameren Farbrädern und langsameren Drehgeschwindigkeiten stärker wahrzunehmen als bei Projektoren mit schnelleren und häufiger segmentierten Farbrädern.


Fokus

Jeder Beamer ist mit einem Fokus ausgestattet, welcher dafür sorgt, das Bild auf der Leinwand scharf zu stellen. Den Fokus gibt es in drei verschiedenen Varianten.
1. Der manuelle Fokus, welchen man per Hand über ein Drehrad einstellt.
2. Den motorisierten Fokus, welchen man per Knopfdruck auf den Punkt genau justieren kann. Der motorisierte Fokus hat bei Deckenmontagen den Vorteil, dass die Einstellung sehr bequem über die Fernbedienung erfolgen kann.
3. Den Autofokus, welcher mittels einer Kamera die Scharfstellung automatisch übernimmt.


Format

Das projizierte Bild wird in einem vom Beamer vorgegebenen Format (Seitenverhältnis) ausgegeben. Das Format wird zudem auch durch die Auflösung des Beamers bestimmt (siehe Auflösung). Anhand des Formates des Beamerbildes wird in der Regel das Leinwandformat ausgewählt. Die gängigen Formate sind 4:3, 16:9 und 16:10.
Folgend eine Übersicht der Formate und ihr Verhalten bei Verwendung einer Leinwand eines jeweils anderen Formates:


Format

Frame Interpolation

Frame Interpolation ist die in High-End Heimkinoprojektoren eingesetzte Technik zur Zwischenbildberechnung. Sie sorgt für ein realistisches Bild und verhindert, das schnelle Objekte nachziehen.


Frequenzgang

Mit dem Frequenzgang wird angegeben, welche Frequenzen des menschlichen Hörspektrums (20 Hz ? 20 kHz) von einem AV-Receiver oder Lautsprecher wiedergegeben werden. Beispielsweise könnte ein Frequenzgang bei einem AV-Receiver von 20 Hz bis 20 kHz gehen. Die Frequenzen sollten möglichst gleich laut wiedergeben werden. Wenn dies der Fall ist, spricht man von einem linearen Frequenzgang. Die Normfrequenz beträgt 1000 Hz.


Full HD

Mit dem Begriff Full HD werden Geräte bezeichnet, die HDTV Signale (1920 x 1080 Pixel) vollständig physikalisch darstellen bzw. ausgeben können. Es ist kein offizielles, an Kriterien einer Zertifizierung gebundenes Logo, da es aus der Zeit der Einführung der ersten 1080p-fähigen Geräte stammt. Es wird zunehmend durch die Bezeichnung "HD ready 1080p" ersetzt.


G

Gain-Faktor

Der Gain-Faktor (auch Gain genannt) wird zur Beurteilung des Reflexionsverhaltens von Leinwänden genutzt und beschreibt den Lichtgewinn, den man im Gegensatz zur Helligkeit des Projektors erreicht. Ein Gain-Faktor von 1,2 gibt an, dass eine Leinwand in eine bestimmte Richtung 1,2-fach stärker reflektiert als eine definierte Weißstandard-Fläche. Der Gain-Faktor wird immer für den geraden Blickwinkel von 0 Grad angegeben.


Geometrie Korrektur

Bei der Geometriekorrektur handelt es sich um den Ausgleich von optischen Verzerrungen (z.B. Kissenentzerrung) bei Projektionen auf gekrümmten Oberflächen.


H

HD ready

Ein Anzeigegerät darf das Logo "HD ready" unter der Vorraussetzung tragen, dass es eine 16:9 Auflösung mit wenigstens 720 vertikalen Bildzeilen besitzt, neben einem HDCP-verschlüsselungsfähigen Digitalanschluss (DVI-D/-I oder HDMI) auch über einen analogen YPbPr-Komponenteneingang (Cinch- bzw. Composite Video oder S-Video) verfügt und über beide Eingänge Vollbilder in 1280 x 720 bzw. Halbbilder in 1920 x 1080 Bildpunkte (50 und 60 Hz) empfangen kann.
Die Zertifizierung als "HD ready" erfolgt durch die "EICTA" (European Information, Communications and Consumer Electronics Industry Technology Association), welche heute unter dem Namen DIGITALEUROPE agiert.


HD ready 1080p

"HD ready 1080p" ist, wie der "HD ready" Standard, ein von der EICTA zertifizierter Gerätestandard. Neben den HD ready Kriterien kann er zusätzlich nativ die Auflösung 1920 x 1080 darstellen und über die digitalen Eingänge zusätzlich Vollbilder in 1920 x 1080p (24, 50 und 60 Hz) empfangen und darstellen.

Es müssen also 1080p Bilder pixelgetreu und ohne Einschränkungen dargestellt werden können.


HDMI - High Definition Multimedia Interface

HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Videodaten. Ursprünglich wurde dieser Anschlusstyp für den Bereich der Unterhaltungselektronik entwickelt, ist heute aber auch vereinzelt im Computerbereich zu sehen.


HDTV - High Definition Television

HDTV ist die Bezeichnung für die aktuell qualitativ beste Videonorm. Neben vielen verschiedenen, sehr speziellen Bezeichnungen und einzuhaltenden technischen Voraussetzungen ist der Begriff HDTV bzw. das entsprechende Logo für den Kunden die Zusage, dass gemäß dem HDTV Standard produziertes Videomaterial dargestellt werden kann. Technisch handelt es sich bei HDTV Inhalten um Bildmaterial mit einer Auflösung von 1280 x 720 bis 1920 x 1080 Bildpunkte bei einer Bildwiederholrate von 24, 50 oder 60 Hertz. HDTV versteht sich als technischer Oberbegriff bei Videobildsignalen für die Wiedergabe durch Geräte mit der Zertifizierung gemäß der "HD ready" und "HD ready 1080p" Standards. Allgemein wird die Auflösung 1920 x 1080 auch als "HDTV - Auflösung" bezeichnet.


Als Zuschauer bei der Darstellung von HDTV Inhalten sieht man eine viel größere Menge an Bilddetails, Kontrasten und Farben. Kleinste Einzelheiten (z.B. Poren auf der Haut) werden sichtbar und ergeben einen wesentlich besseren Bildeffekt als bei gewöhnlichem Pal-TV.


Horizontale Trapezkorrektur

Ein Beamer sollte nach Möglichkeit immer rechtwinkelig und waagerecht zur Leinwand ausgerichtet werden, um ein optimales Ergebnis zur erzielen. Jedoch ist dies in der Praxis nicht immer möglich. Aus diesem Grund sind fast alle Beamer mit einer vertikalen und einige Modelle auch mit einer horizontalen Trapezkorrektur ausgestattet. Diese Funktion sorgt digital dafür, eine trapezförmige Verzerrung des Bildes auszugleichen und zu korrigieren.

Siehe auch Auto-Keystone.


Hot-Spot

Als Hot-Spot bezeichnet man eine Aufhellung in der Bildmitte einer Leinwand. Diese störenden Artefakte werden durch die direkte Sichtbarkeit der Projektorlampe erzeugt und treten nur bei Leinwänden mit einem sehr hohen Gain-Faktor (1,8 bis 2,0) auf.


I

iProjection

Mit der kostenlosen Epson iProjection App lassen sich Projektoren drahtlos fernbedienen und Office Inhalte sowie Fotos projizieren. Die App ist mit den gängigen Epson Business-Projektoren kompatibel und kann zusätzlich als praktische Fernsteuerung genutzt werden. Weitere Eigenschaften dieser Funktionalität sind die Suche nach verfügbaren Projektoren, Regelung der Lautstärke, Stummschaltung, sowie eine Freeze-Funktion, um das aktuelle Bild einer Präsentation einzufrieren. Die Network for iOS-App steht im Apple App Store kostenlos zum Download zur Verfügung.


IPS-Panel

Das IPS-Panel ist eine weitere Art der bei Monitoren und Displays verwendeten Paneltechnologien. Die Bezeichnung IPS steht in diesem Fall für „In Plane Switching“. Das IPS-Panel arbeitet mit horizontal ausgerichteten Molekülen sobald keine Spannung anliegt. Dies verhindert, dass Licht durch die Polarisatoren dringt. Sobald Spannung auf das Panel gelegt wird, drehen sich die Polarisatoren um bis zu 90 Grad. Nun dringt das Licht durch die Polarisatoren und der Pixel beginnt zu leuchten. Die IPS-Panels bieten eine hervorragende Farbdarstellung, sind jedoch bei der Kontrastdarstellung nicht ganz so gut.



K

Keystone

Ein Beamer sollte nach Möglichkeit immer rechtwinkelig und waagerecht zur Leinwand ausgerichtet werden, um ein optimales Ergebnis zur erzielen. Jedoch ist dies in der Praxis nicht immer möglich. Aus diesem Grund sind fast alle Beamer mit einer vertikalen und optional auch mit einer horizontalen Trapezkorrektur ausgestattet. Diese Funktion sorgt digital dafür, eine trapezförmige Verzerrung des Bildes auszugleichen und zu korrigieren.
Die folgende Abbildung zeigt, wie sich die Keystone-Korrektur im Einsatz verhält:


Keystone

Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/54/Keystone.jpg


Komponentenkabel

Die YUV Steckverbindung überträgt analoge Signale über drei Kabel (Y=Schwarzweiß, UV= Farben). YUV wird zur Übertragung von HDTV genutzt und ist kompatibel z.B. mit Cinch.


Kontrast

Der Kontrast gibt die Abstufungen zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt wieder. Dieser wird von weiß über grau zu schwarz ermittelt. Je höher der Kontrast ausfällt, desto genauer sind die einzelnen Abstufungen zwischen den jeweiligen Abschnitten zu erkennen.
Im realen Einsatz spielt der Kontrast jedoch eigentlich nur in abgedunkelten Räumen eine Rolle, da das Licht dem Kontrast entgegen wirkt. Bei Präsentationsbeamern ist dies somit eher unerheblich.


Kurzdistanz-Projektoren

Für den Konferenzraum- und Klassenzimmerbetrieb wurden spezielle Kurzdistanz-Projektoren entwickelt, die mit einem Weitwinkelobjektiv ausgestattet sind. Auch für den Betrieb mit interaktiven Whiteboards werden diese Projektoren in der Regel verwendet.
Kurzdistanz-Projektoren haben die Eigenschaft, aus sehr kurzer Distanz ein großes Bild zu projizieren. Dies ist vor allem im Präsentationsbereich äußerst beliebt: Zum einen wird wenig vom Bild verdeckt, wenn der Präsentierende vor der Leinwand steht und zum anderen wird der Präsentierende nicht oder nur wenig durch den Projektor geblendet.
Eine Steigerung dieses Effekts bieten Ultrakurzdistanzprojektoren, die das entsprechend große Bild bereits aus wenigen Zentimetern Entfernung projizieren.

L

Lampenlebensdauer

Die Lampenlebensdauer wird vom Hersteller im normalen Modus und im Eco-Modus angegeben. Je nachdem, in welchem Modus der Beamer genutzt wird, kann die Lampe kürzer oder länger halten. Die Lebensdauer ist aber auch abhängig von der Nutzungsdauer. Des Weiteren können Einwirkungen von außen wie z.B. Staub oder Nikotin zur Minderung der Laufzeit führen. Die genaue Lebenszeit eines Beamers kann man somit nicht genau bestimmen. Die Angaben des Herstellers sind daher nur Durchschnittswerte und können in der Realität abweichen.


Lautstärke

Naturgemäß gibt jeder Projektor, verursacht durch die Kühlfunktion des Lüftungsventilators, ein Betriebsgeräusch von sich. Dieses wird seitens der Hersteller im Datenblatt in dB (Dezibel) angegeben. Im Eco-Mode sind die Projektoren leiser als im Normalbetrieb.


LCD - Liquid Crystal Display

LCD (Flüssigkristalldisplay) ist eine Projektionstechnik. Das Lampenlicht wird durch einen dichroitischen Spiegel in seine drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (3LCD) gespalten. Das gespaltene Licht wird durch die für jede Farbe arbeitendes Polysilizium-Flüssigkristall-Panel gefiltert. Dadurch entstehen einfarbige Bilder, die durch ein Prisma übereinandergelegt werden und auf der Leinwand ein Bild erzeugen. Besonders hochwertige Beamer verwenden vier Panels (4LCD). Bei den 4LCD Beamer wird zusätzlich die Farbe Gelb separiert. Durch diese Erweiterung wird die Darstellung von Gelb hervorgehoben.


LCoS - Liquid Crystal on Silicon

LCoS ist eine Projektionstechnik. Bei dieser Technik werden ebenfalls Flüssigkeitspanele verwendet allerdings werden hier nicht wie bei der LCD Technik die Panels durchleuchtet. Es befindet sich hinter den Panels Spiegel die der DLP Technik ähneln. Durch diese Spiegel wird der Fliegengittereffekt deutlich reduziert und erzielt höhere Kontrastwerte. Die LCoS Technologie wird in erster Linie von Canon verbaut. Im Zusammenspiel mit Canons patentierter AISYS Technologie (Aspectual Illumination System) liefert die LCoS Projektoren ein lichtstärkeres Bild wie Beamer mit vergleichbarer Technologie auf kleinerem Raum. Das AISYS System von Canon ist somit nur bei LCoS Projektoren zu finden.


LED - Light Emitting Diode

LED ist eine Beleuchtungstechnik. Bei der LED Technik werden als Leuchtmittel LEDs eingesetzt und keine herkömmlichen UHP Lampen.


Lens-Shift, Lens Shift, len

Lens-Shift bezeichnet die Fuktion, die Linse in alle Richtungen (links, rechts, oben und unten) zu bewegen. Mit dieser Funktion lässt sich also das Bild manuell (mittels Drehrad) oder motorisch auf der Leinwand verschieben.
Dieses Hilfsmittel ist dann nützlich, wenn man nicht in der Lage ist, den Projektor genau mittig vor der Leinwand zu positionieren. Auch die Höhen lassen sich ausgleichen, damit das Bild rechtwinklig statt trapezförmig dargestellt wird.
Im Gegensatz zur Keystonekorrektur / Trapezkorrektur geschieht der Ausgleich ohne Qualitätsverlust, weil es sich um eine optische Bildverschiebung und nicht um eine digitale Bildumrechnung handelt.


Lens-Shift

Grafik-Quelle: http://images.wikia.com/beamer/images/d/d0/Lens_shift_Animation.gif


Leuchtdichtefaktor

Der Leuchtdichtefaktor beschreibt, um wie viel stärker (oder auch schwächer) das Licht im Vergleich zu einer genormten mattweißen Fläche reflektiert wird. Die Reflexionseigenschaften sind in der DIN Norm 19045 hinterlegt. Je größer der Leuchtdichtefaktor bei einer Leinwand angegeben ist, umso geringer ist der Betrachtungswinkel.


Lumen nach ISO 21118

Die Lichtstärke eines Projektors wird in Lumen angegeben. Ein weiterer, gängiger Begriff ist ANSI-Lumen, der sich auf die Tests des „American National Standards Institute“ bezieht. Da die dortige Normung seit 2003 nicht mehr gültig ist, ist inzwischen nur noch der Name geläufig. Für einen genormten Vergleich der Lichtstärke, muss nun der Test nach ISO 21118 beziehungsweise IEC 21118 durchgeführt werden. Hierbei wird ein 100% weißes Bild auf einen Quadratmeter projiziert. Dieser wird in 9 Abschnitte unterteilt. Nun muss die Lichthelligkeit in Lux im Zentrums eines jeden Abschnitts gemessen werden. Der Durchschnitt der neun Werte ergibt die Lumen nach ISO 21118.


Lux

Lux ist eine Maßeinheit für Licht. Es ist die Einheit der abgeleiteten Größe Beleuchtungsstärke und der ihr entsprechenden Emittergröße, der spezifischen Lichtausstrahlung. Berechnung: 1 lx = 1 lm / m².

M

Maskierung

Der schwarze Begrenzungsrahmen einer Leinwand wird als Maskierung bezeichnet. Er sorgt für eine Erhöhung des Kontrastes zu dem eigentlich sichtbaren Bild und ist zudem für die Abgrenzung des Bildrandes verantwortlich. Die Maskierung kann fix oder auch variabel sein, um beispielsweise auf ein anderes Format umzuschalten.


MEMC Motionflow

MEMC (Motion Estimation/Motion Compensation) Motionflow nennt BenQ seine Technik zur Zwischenbildberechnung. Ein integrierter Demomodus veranschaulicht die Auswirkungen der unterschiedlichen Stufen.


Mini Jack

Bei einem einpoligen Mini Jack können Mono Audiosignale, bei einem zweipoligen Stereo Audiosignale und bei einem dreipoligen können Stereo Audiosignale und Bilddaten übertragen werden.


Motionflow

Motionflow nennt Sony seine Technik zur Zwischenbildberechnung. Um die Bewegungsschärfe zu erhöhen, werden Zwischenbilder und Dunkelphasen eingefügt.

N

Netzwerk

Die Netzwerkfähigkeit eines Projektors bezieht sich in der Regel nur auf Steuerung und Kontrolle. Mit Hilfe der RJ45 Schnittstelle können bei einem Projektor Daten (z.B. Lampenstunden) ausgelesen sowie die Steuerung/Menüführung übernommen werden. Bei den meisten Herstellern wird eine Software mitgeliefert, welche es ermöglicht, mehrere Beamer gleichzeitig zu kontrollieren und zu überwachen. Die Übertragung von Bildschirminhalten ist leider nur bei wenigen Modellen möglich und bietet eine unzureichende Geschwindigkeit, sodass nur einfache Inhalte wie z.B. Bilddateien (jpg Format) übertragen werden können. Siehe auch Easy MP.


Nutzfläche

Bei der Nutzfläche einer Leinwand handelt es ich um den beschichteten Teil des Tuches, auf dem das Bild projiziert wird. Der Rahmen und die Kastenbreite sind immer einige Zentimeter breiter als die Nutzfläche der Leinwand.

O

Office Viewer

Mit der Office Viewer Funktion können Microsoft Office (Word, Excel, Powerpoint) und PDF Dateien direkt von einem USB Stick wiedergegeben werden - ein zusätzliches Notebook wird nicht benötigt. Allerdings können nicht alle Effekte genau wie am PC wiedergegeben werden, da die Rechenleistung noch etwas begrenzt ist.


Offset

Ein Großteil der Beamer projiziert nicht geradeaus, sondern mit einem leichten, vertikalen Versatz nach unten oder oben (je nach Montageart ? es gibt z.B. Tisch- oder Deckeninstallationen, die diesen Versatz sinnvoll machen). Diesen sogenannten Offset kann man mit Hilfe der vertikalen Trapezkorrektur (Achtung: Qualitätsverlust!) oder Lens-Shift Funktion (optische, verlustfreie Lösung) ausgleichen.


OSD - On-Screen-Display

Der Begriff OSD steht für On-Screen-Display. Moderne AV-Receiver bieten die Möglichkeit, über das OSD bequem alle Funktionen einzustellen. Das OSD erscheint dann auf dem TV oder der Beamer Projektionsfläche. Das OSD dient auch zur Anzeige weiterer Informationen über die momentane Wiedergabe, wie beispielsweise Höhe der Auflösung oder wiederzugebendes Audioformat.

P

PC Free

Mit der Office Viewer Funktion können Microsoft Office (Word, Excel, Powerpoint) und PDF Dateien direkt von einem USB Stick wiedergegeben werden - Ein zusätzliches Notebook wird nicht benötigt. Es ist allerdings zu beachten, dass nicht alle Effekte genau wie beim PC wiedergegeben werden, da die Rechenleistung noch etwas begrenzt ist. Die PC Free Funktion arbeitet auf vergleichbarer Basis, jedoch können hier i.d.R. nur Bilddateien (z.B. JPEG) wiedergegeben werden.


Projektions-Apps

iPhone und iPad sind aus dem Businessalltag heute nicht mehr wegzudenken. Nun können Sie, dank der praktischen Präsentations Apps einiger Projektorenhersteller, auch direkt von Ihrem iPhone, iPod oder iPad präsentieren. Unser Präsentations App-Vergleich zeigt Ihnen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Apps - so finden Sie diejenige, die am besten zu Ihren Präsentationsgewohnheiten passt.


Projektionsentfernung

Die Projektionsentfernung gibt an, bei welchem Projektionsverhältnis eine entsprechende Bildbreite erreicht wird. Dieser Wert ist vom verbauten Objektiv abhängig.


Beispiel 1 - Berechnung der Entfernung:
Projektionsverhältnis 1,4-1,8:1
Gewünschte Bildbreite = 300cm
Ergebnis: 420 - 540 cm Entfernung (300 x 1,4 bzw. 1,8)


Beispiel 2 - Berechnung der möglichen Bildbreiten:
Projektionsverhältnis 1,4-1,8:1
Projektionsentfernung = 560cm
Ergebnis: 311 - 400cm Bildbreite (560 / 1,4 bzw. 1,8)


Projektionsverhältnis

Die Projektionsverhältnis gibt an, bei welcher Projektionsentfernung eine entsprechende Bildbreite erreicht wird. Dieser Wert ist vom verbauten Objektiv abhängig.


Beispiel 1 - Berechnung der Entfernung: Projektionsverhältnis 1,4-1,8:1 Gewünschte Bildbreite = 300cm Ergebnis: 420 - 540 cm Entfernung (300 x 1,4 bzw. 1,8)


Beispiel 2 - Berechnung der möglichen Bildbreiten: Projektionsverhältnis 1,4-1,8:1 Projektionsentfernung = 560cm Ergebnis: 311 - 400cm Bildbreite (560 / 1,4 bzw. 1,8)


Pure Direct

Pure Direct (auch Pure Audio) ist eine Schaltung, die in moderne AV-, Stereo- oder Hifi-Receiver integriert ist. Mit der Funktion werden alle klangbeeinflussenden Elemente wie Höhen, Bass, Balance und Loudness Regler umgangen. Dadurch wird jegliche Veränderung des Audiosignals vermieden und ein möglichst reiner Klang erzeugt. Meist wird zusätzlich das Frontdisplay abgeschaltet und bei AV-Receiver die Videosektion deaktiviert.
Die Pure Direct-Schaltung ermöglicht eine "Überbrückung" von Schaltkreisen, um den kürzesten Signalweg vom Eingang zu den Verstärkern zu ermöglichen. Dies ermöglicht einen puren Klanggenuss.


Pure Motion

Pure Motion ist die bei Optomas Heimkino Projektoren entwickelte Technologie zur Zwischenbildberechnung. Sie errechnet in Echtzeit zusätzliche Bilder, fügt diese zwischen die existierenden Bilder ein und löst Bewegungen so höher auf.

R

Reflexionsverhalten

Mit dem Reflexionsverhalten (auch Abstrahl- oder Reflektionsverhalten) einer Leinwand wird der Leuchtdichetabfall auf 50% (Halbwertwinkel) und der daraus resultierende Leuchtdichtefaktor angegeben.
Mattweiße Leinwände beeinflussen, bedingt durch ihr diffuses Reflexionsverhalten, die Bildqualität am geringsten.


Regenbogeneffekt

Der Regenbogeneffekt tritt grundsätzlich bei allen 1-Chip DLP-Projektoren auf. Allerdings nehmen nur etwa ein Drittel aller Nutzer diesen Effekt wahr.
Bei der Bilderzeugung durch DLP-Projektoren wird pro Bildpunkt nacheinander eine bestimmte Farbe des Farbrades auf die Leinwand projiziert und vom Auge des Betrachters als jeweilige Farbe mit einer spezifischen Helligkeit/Intensität interpretiert. Je mehr Segmente das Farbrad eines DLP-Projektors hat und je schneller es sich dreht bzw. der DLP-Chip angesteuert wird, umso geringer ist der Regenbogeneffekt. Wahrnehmbar ist dann ein Aufblitzen der Farben des Farbrades (rot-grün-blau, ggf. weitere) teilweise bei stehenden Bildern, teils bei bewegten Bildern, besonders aber an Kanten zwischen hellen und dunklen Bildbereichen.
Festzustellen ist der Effekt auch gut bei der Darstellung von kontrastreichen bzw. dunklen Bildern, oder bei schneller Veränderung des Bildinhaltes wie z.B. in Action-Filmen.
Zuschauer, welche diesen Effekt feststellen, berichten u.a. von leichten bis hin zu starken Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen.


RJ45 Schnittstelle

Die Netzwerkfähigkeit eines Projektors bezieht sich in der Regel nur auf Steuerung und Kontrolle. Mit Hilfe der RJ45 Schnittstelle können bei einem Projektor Daten (z.B. Lampenstunden) ausgelesen werden sowie die Steuerung/Menüführung übernommen werden. Bei den meisten Herstellern wird eine Software mitgeliefert, welche es ermöglicht, mehrere Beamer gleichzeitig zu kontrollieren und zu überwachen. Die Übertragung von Bildschirminhalten ist nur bei wenigen Modellen möglich und bietet leider nur eine unzureichende Geschwindigkeit, so dass lediglich einfache Inhalte wie z.B. Bilddateien (jpg Format) übertragen werden können. Siehe auch Epson Easy MP.


RLS

Remote Light Source

Die von projectiondesign entwickelte Remote Light Source™ Technologie repositioniert die Lampen und die Farbräder außerhalb des Projektors in ein Gehäuse mit Rackeinbau. Das erzeugte Bild wird mit Hilfe eines Gels über ein bis zu 30 m langes Kabel an den Projektorkopf mit Optik geleitet. Der Projektorkopf selbst kann so in verschiedensten Positionen angebracht werden und arbeitet geräuschlos.


RS232

Über die RS232 Schnittstelle kann der Projektor gesteuert oder verwaltet werden.


Rückprojektion

Für eine Rückprojektion wird der Projektor hinter der Leinwand in Position gebracht und der entsprechende Modus im Menü des Projektors eingeschaltet. Diese Funktion sorgt für eine Spiegelung des Bildes. Der Vorteil der Rückprojektion: Es kommt zu keiner Verdeckung des Bildes, wenn Menschen vor dem Bild im Lichtkegel zwischen Beamer und Leinwand laufen. Für die Rückprojektion werden Projektoren mit höherer Lichtleistung benötigt, da viel Licht beim Durchfluss durch die Leinwand verloren geht.
Für eine Rückprojektion wird eine entsprechend lichtdurchlässige Leinwand benötigt (Rückprojektionsleinwand).

S

S-Video

Bei S-Video (Separate Video) werden analoge Videodaten übertragen. Der Vorteil von S-Video ist, dass qualitativ bessere Signale als bei Composite Video erreicht werden können.


Scart

Scart ist eine Steckverbindung, über die analoge Ton- und Videosignale übertragen werden können. Es ist kompatibel mit anderen analogen Verbindungen wie Cinch oder S-Video.


Schwarzwert

Der Schwarzwert gibt den geringsten Lichtwert der Projektion an, der beim Projizieren eines schwarzen Bildes erreicht wird. Je besser der Schwarzwert ist, desto stärker kommen dunkle Farbtöne / Schwarztöne im Bild zur Geltung.


Standardobjektiv

Bei großen Installationsprojektoren hat man die Möglichkeit, das Objektiv zu tauschen. Je nach Anforderung (Entfernung/Bildbreite) stehen verschiedene optionale Objektive zur Auswahl:
- Standardobjektive
- Weitwinkelobjektive (kleine Entfernung / großes Bild)
- Tele-Objektive (Große Entfernung / kleines Bild)


Streufaktor

Der Streufaktor gibt an, wie stark der Leuchtdichtefaktor bei einer seitlichen Messung abgefallen ist. Ein Streufaktor von 50% bedeutet, dass bei einem Betrachtungswinkel von 20 Grad noch die Hälfte der Leuchtdichte zu messen ist.


Streuwinkel

Mit dem Streuwinkel wird der Helligkeitsverlust angegeben, der sich bei einer seitlichen Betrachtung ergibt.
Der Wert des Streuwinkels wird in Grad angegeben.


Super Resolution

Super Resolution ist eine Technik, die z.B. bei High-End Heimkinogeräten zum Einsatz kommt. Sie bietet eine Nachschärfung der Auflösung des Bildmaterials (selbst bei Blu-ray Medien), welche die Details noch besser hervorheben. Das Signal wird durch die Software in Verbindung mit der Chiptechnikl auseinander genommen, aufgearbeitet und wieder zusammengefügt.

T

Teleobjektiv

Bei großen Installationsprojektoren hat man die Möglichkeit, das Objektiv zu tauschen. Je nach Anforderung (Entfernung/Bildbreite) stehen verschiedene optionale Objektive zur Auswahl:
- Standardobjektive
- Weitwinkelobjektive (kleine Entfernung / großes Bild)
- Tele-Objektive (Große Entfernung / kleines Bild)


TN-Panel

Das TN-Panel ist eine Art der bei Monitoren und Displays verfügbaren Paneltechnologien. Das TN steht in diesem Fall für „Twisted Nematic“. Bei einem TN-Panel werden die Flüssigkristalle vertikal ausgerichtet, sobald die Spannung abgeschaltet wird. Da sind die Moleküle um bis zu 270 Grad zueinander verdreht angeordnet. Dies führt dazu, dass das polarisierte Licht gedreht wird und es am oberen Polarisator vorbei den Bildpunkt zum Leuchten bringt. Da sich die Moleküle allerdings nie perfekt ausrichten, führt dies zu einem reduzierten Blickwinkel und einem geringeren Kontrast.


Toslink

Bei der Toslink Verbindung handelt es sich um eine optische Signalverbindung, die auf Lichtleiterbasis arbeitet. Sie dient der digitalen Übertragung von Audio-Signalen. Die optische Auslegung bietet eine geringere Störanfälligkeit gegenüber externen magnetischen und elektrischen Einflüssen. Der Anschluss kommt meist im Bereich von DVD / Blu-ray Playern und vergleichbaren Geräten in Verbindung mit einem AV-Receiver zum Einsatz, wenn diese mit dts bzw. Dolby-Digital Signalen arbeiten.


Trapezkorrektur

Ein Beamer sollte nach Möglichkeit immer rechtwinkelig und waagerecht zur Leinwand ausgerichtet werden, um ein optimales Ergebnis zur erzielen. Jedoch ist dieses in der Praxis nicht immer möglich. Aus diesem Grund sind fast alle Beamer mit einer vertikalen und optional auch mit einer horizontalen Trapezkorrektur ausgestattet. Diese Funktion sorgt digital dafür, bei einer trapezförmigen Verzerrung des Bildes dieses wieder auszugleichen und zu korrigieren. Des Weiteren gibt es auch eine Auto-Keystone-Korrektur, bei der der Projektor automatisch die Neigung erkennt und sich selbstständig einstellt.

U

Ultrakurzdistanzprojektor

Für den Konferenzraum- und Klassenzimmerbetrieb wurden spezielle Kurzdistanzprojektoren entwickelt, die mit einem Weitwinkelobjektiv ausgestattet sind. Auch für den Betrieb mit interaktiven Whiteboards werden diese Projektoren verwendet. Sie haben die Eigenschaft, aus sehr kurzer Distanz ein großes Bild projizieren zu können.
Ultrakurzdistanzprojektoren sind für Präsentationen äußerst beliebt. Zum einen, da das Bild nicht verdeckt wird, wenn der Präsentierende vor der Leinwand steht und zum anderen, da der Präsentierende nicht oder nur wenig durch den Projektor geblendet wird. Eine Steigerung dieses Effekts bieten Ultrakurzdistanzprojektoren, die das entsprechend große Bild bereits aus wenigen Zentimetern Entfernung projizieren.


USB

USB (Universal Serial Bus) dient zur Steuerung und Verwaltung des Projektors (USB-B). Bei einigen Business-Geräten können außerdem über den USB-Eingang direkt mit einem USB-Stick Office-Dateien und Bilder präsentiert oder eine Maus angeschlossen werden (USB-A).


USB Display

Das USB Display bietet die Möglichkeit der Bildübertragung über einen USB Anschluss. Dies erfolgt über den USB Typ B oder auch einen Mini USB Anschluss. Aufgrund der Übertragungsstärke ersetzt er jedoch nicht vollständig den VGA, DVI oder HDMI Anschluss. Bilder, Texte und nicht zu datenlastige Präsentationen lassen sich bedenkenlos übertragen. Bei Videos oder ähnlichem Material kann es zu Rucklern kommen, sodass die Übertragung einer Slideshow ähnelt. Zudem kann sich das Betriebssystem auf die Übertragungsgeschwindigkeit auswirken.

V

VA-Panel

Das VA-Panel ist ebenfalls eine Art der bei Monitoren und Displays verfügbaren Paneltechnologien. Die Abkürzung VA steht in diesem Fall für „Vertical Alignment“. Das VA-Panel bietet die Besonderheit, dass ein Sub-Pixel in mehrere Segmente unterteilt ist, die Domains genannt werden. Diese Unterteilung sorgt dafür, dass die Moleküle genau ausgerichtet werden. Sobald keine Spannung anliegt, werden die Moleküle vertikal ausgerichtet und es wird ein schwarzes Bild angezeigt. Wenn Spannung anliegt, werden die Moleküle gedreht, wodurch das Licht ungehindert durch das Panel dringt. VA-Panels sind für einen hohen Blickwinkel bekannt.


Versatz

Ein Großteil der Beamer projiziert nicht geradeaus, sondern mit einem leichten, vertikalen Versatz nach unten oder oben (je nach Montageart gibt es z.B. Tisch- oder Deckeninstallationen, die diesen Versatz sinnvoll machen). Diesen sogenannten Offset kann man mit Hilfe der vertikalen Trapezkorrektur (Achtung: Qualitätsverlust!) oder Lens-Shift Funktion (optische, verlustfreie Lösung) ausgleichen, sofern sie beim Beamer vorhanden ist.


vertikale Trapezkorrektur

Ein Beamer sollte nach Möglichkeit immer rechtwinkelig und waagerecht zur Leinwand ausgerichtet werden, um ein optimales Ergebnis zur erzielen. Jedoch ist dieses in der Praxis nicht immer möglich. Aus diesem Grund sind fast alle Beamer mit einer vertikalen und optional auch mit einer horizontalen Trapezkorrektur ausgestattet. Diese Funktion sorgt digital dafür, bei einer trapezförmigen Verzerrung des Bildes dieses wieder auszugleichen und zu korrigieren. Des Weiteren gibt es auch eine Auto-Keystone-Korrektur, bei der der Projektor automatisch die Neigung erkennt und sich selbstständig einstellt.


VESA

Die VESA Norm gibt an, welche Halterung zu welchem Gerät passt.
Die meisten Geräte sind für universelle Halterungen geeignet. Das Einzige, was Sie wissen müssen, ist die sogenannte VESA – Norm der Lochbohrung auf der Rückseite Ihres LCD / Plasma oder TFT.


VGA

VGA (D-Sub15) ist der gängigste Anschlusstyp bei Projektoren. Es können analoge Signale auch bei langen Kabelstrecken übertragen werden.


Vorlauf

Als Vorlauf wird der Teil über der Leinwand bezeichnet. Hierdurch kann der obere vertikale Bereich des Tuches einer Rollo-Leinwand eingegrenzt und im gewissen Rahmen frei bestimmt werden. Mit dem Vorlauf lässt sich vermieden, dass der sichtbare Bereich der Leinwand zu hoch angesetzt ist, wenn eine Leinwand in Räumen mit hohen Decken positioniert wird.


VR (Virtual Reality)

Die Virtual Reality, kurz VR genannt, ist eine virtuell geschaffene Realität, in die der Nutzer eintaucht. Mit einer VR Brille begibt sich der Nutzer visuell in eine digitale Welt, während sein Sichtfeld von der Außenwelt abgeschottet wird. Für eine optimale Wahrnehmung erfolgt ebenso eine Audiozuspielung über Kopfhörer, die den Eindruck der Virtual Reality unterstreichen. Sobald der Nutzer in die virtuelle Welt eintaucht, ist er dort in der Lage, über Sensoren oder Steuerungselemente mit der Umgebung zu interagieren. Im optimalen Fall, bewegt sich der Anwender darin, in dem er sich auf einer Art Laufband fortbewegt, jedoch innerhalb eines Raumes verbleibt. VR Brillen werden für Simulationen unterschiedlichster Art, Spiele oder der Darstellung von Informationen verwendet. Der Content für eine Virtual Reality Brille wird oftmals mit einer 360 Grad Kamera erzeugt, um den Nutzer in ein virtuelles Abbild seiner Umgebung eintauchen zu lassen.

W

Weitwinkelobjektive

Bei großen Installationsprojektoren hat man die Möglichkeit, das Objektiv zu tauschen. Je nach Anforderung (Entfernung/Bildbreite) stehen verschiedene optionale Objektive zur Auswahl:
- Standardobjektive
- Weitwinkelobjektive (kleine Entfernung / großes Bild)
- Tele-Objektive (Große Entfernung / kleines Bild)


WLAN - Wireless Local Area Network

WLAN (Wireless Local Area Network) bezeichnet ein kabelloses Netzwerk. Einige Projektoren lassen sich so drahtlos mit Computern vernetzen, sodass eine drahtlose Bildübertragung realisiert werden kann. Für Übertragungen mit hoher Datenrate (Filme etc.) ist der heutige WLAN-Standard allerdings noch nicht ausreichend und i.d.R. zu langsam.

Y

YPAO

Yamahas YPAO-Klangoptimierung analysiert die Raumakustik und passt unterschiedliche Audioparameter automatisch an, damit der Ton von der Hörposition aus optimal ist. YPAO steht für Yamaha Parametric Room Acoustic Optimizer. Ein spezielles Einmessmikrofon empfängt die von dem AV-Receiver ausgegebenen Impulse. Diese werden über jeden einzelnen Lautsprecher ausgegeben. Anschließend berechnet der Receiver die Messdaten und optimiert so die Raumakustik über parametrische Equalizer.


YUV Steckverbindung

Die YUV Steckverbindung überträgt analoge Signale über drei Kabel (Y=Schwarzweiß UV= Farben). YUV wird zur Übertragung von HDTV genutzt und ist kompatibel z.B. mit Cinch.

Z

Zoom

Mit dem Zoom kann man die Bildgröße trotz gleichbleibender Projektionsentfernung variieren. Man unterscheidet zwischen manuellem Zoom und motorischem Zoom.


Zwischenbildberechnung

Die Zwischenbildberechnung ist eine bei Projektoren eingesetzte Bewegungsverbesserungstechnologie. Sie errechnet in Echtzeit zusätzliche Bilder, fügt diese zwischen die existierenden Bilder ein und löst Bewegungen so höher auf. Schnelle Bewegungen werden dadurch optimal dargestellt und gleichzeitig Bewegungsunschärfen reduziert.
Die Berechnung der Zwischenbilder erfolgt über speziell entwickelte Prozessoren, die Technologie wird je nach Projektoren Hersteller unterschiedlich bezeichnet. Sie lässt sich meist je nach Anwendung in mehreren Stufen regeln.