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Displays & Monitore



Display oder Monitor: Was ist der Unterschied?

Im Grunde sind Displays und Monitore beides Bildschirme, die visuelle Inhalte darstellen. Als Displays werden jedoch oft große Bildschirme bezeichnet, die vorwiegend im Digital Signage (Digitale Beschilderung) und Interactive Touch-Display Segment, also im professionellen Bereich, zum Einsatz kommen. Monitore sind hingegen PC Bildschirme, wie man sie von Zuhause oder aus dem Büro kennt.

Displays eignen sich sowohl für Unternehmen als auch für öffentliche Einrichtungen und den Bildungsbereich. Displays können Sie verwenden als:

  • Infoterminals (z. B. Arztpraxen, Hotellobbys)
  • Interactive Displays (z. B. für kollaboratives Arbeiten in Büro & Schule)
  • Werbebildschirm / Videowall (z. B. POS, POI)
  • Leitsystem (z. B. Messen, Museen, Schulen)
  • Informationstafeln (z. B. Einkaufszentren, Flughäfen)
  • Raumbuchungssystem (z. B. Hotels, Firmen)

Anwendungsbeispiele für Displays

Die Vorteile eines Displays gegenüber den herkömmlichen Anzeige- bzw. Informationstafeln sind:

  • insgesamt deutlich niedrigere Kosten für den Wechsel von Inhalten, da die Inhalte nun in digitaler Form jederzeit schnell ausgetauscht werden können
  • zeitgemäße, multimediale Zielgruppenansprache
  • Interaktivität (bei Display-Modellen mit Touch Display)
  • bei vielen Displays ist ein Dauerbetrieb möglich (20/7 oder 24/7)
  • Unabhängigkeit von Umwelteinflüssen (Outdoor Displays)

Für weiterführende Informationen zu Display-Technologien besuchen Sie bitten unsere Display Kaufberatung.

Was ist bei einem PC Monitor-Kauf wichtig?

Das hängt sehr stark davon ab, wofür Sie einen Monitor suchen. Möchten Sie beispielsweise einen Monitor kaufen, der PC Spiele in hoher Auflösung darstellt und eine gute Reaktionszeit hat? Oder brauchen Sie hingegen mehrere PC Bildschirme für Ihre Büroräume für Office-Anwendungen?

Wir erklären Ihnen, worauf Sie vor einem Monitor-Kauf achten sollten.

Bildschirmdiagonale: Wie viel Zoll?

Die Bildschirmdiagonale bestimmt die Größe Ihres Monitors. Sie wird in Zoll (“) angegeben. Dabei gilt: Je größer der Zoll-Wert, desto größer ist auch die Bildschirmfläche des Monitors.

Beliebt sind Monitore mit Bilddiagonalen von 24” bis 27”. In Zentimeter umgerechnet, entspricht es Bilddiagonalen von 60 cm und 68,5 cm. Bildschirme dieser Größe sind universell: Für die meisten Anwendungen am heimischen Rechner oder im Geschäftsbereich reichen diese Bildschirmdiagonalen vollkommen aus.

Wenn Sie jedoch mit mehreren Programmen arbeiten und gleichzeitig möglichst viele Programmfenster und Widgets übersichtlich im Blick haben möchten, dann empfehlen wir Ihnen größere Bildschirmdiagonalen von über 27”, beispielsweise 32” (82 cm). Bei einem PC Monitor mit einer großen Bilddiagonale behalten Sie den Überblick auch beim Videoschnitt oder auch bei der Bildbearbeitung.

Bildschirmdiagonale unter 24’’ meist günstige Business-Alternativen
Bildschirmdiagonale 24’’ bis 27’’ universell für Business, Multimedia, Gaming
Bildschirmdiagonale über 27’’ Grafik, Bildbearbeitung, Video- schnitt, Programmieren, High-End Gaming

Unser Tipp: Je größer der Bildschirm, desto weiter weg sollten Sie sitzen. Ein idealer Sehabstand bei einem 24” Monitor beträgt etwa einen Meter.

Panel-Art: TN, VA, IPS

Die Art des Panels ist wohl mit das wichtigste Auswahlkriterium bei der Suche nach einem passenden PC Monitor. Denn sie hat einen direkten Einfluss auf die Bilddarstellung und letztendlich auch darauf, ob ein Monitor dem Verwendungszweck entspricht.

Damit keine Verwirrung entsteht: TFT und LCD sind keine Panel-Arten, sondern Display-Technologien. Sie werden in nahezu allen Monitoren eingesetzt. LED ist eine Technik der Hintergrundbeleuchtung, die ebenfalls in allen Monitoren außer OLED-Bildschirmen zum Einsatz kommt. Ein TFT-LCD-Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung kann aber eine der drei Panel-Arten verwenden: TN (Twisted Nematic), VA (Vertical Alignment) oder IPS (In-Plane Switching).

Der Unterschied zwischen diesen Panel-Arten beruht auf der Ausrichtung der Flüssigkristalle in einem LCD-Bildschirm. Die jeweils unterschiedlichen Ausrichtungen beeinflussen gleichzeitig mehrere Eigenschaften eines Monitors: einige negativ, andere positiv.

Stärken und Schwächen von TN, VA und IPS:

TN VA IPS
Kontrast niedrig bis hoch sehr hoch hoch
Farbtreue gering sehr hoch hoch
Blickwinkelstabilität akzeptabel bis gut sehr gut sehr gut
Stromverbrauch niedrig moderat hoch
Reaktionszeit sehr schnell langsam langsam bis schnell

Diese Monitor-Panels eignen sich für folgende Anwendungsgebiete:

Panel-Art Anwendungsgebiet
TN-Panel Ist die erste Wahl fürs Gaming. Es hat die schnellsten Reaktionszeiten unter den drei Panel-Arten (Reaktionszeit: 1-3 ms schnell, 4-6 ms langsam). Ein TN-Panel ist auch eine günstige Alternative fürs Büro und Zuhause.
VA-Panel Top für Bildbearbeitung und andere anspruchsvolle Grafikanwendungen. Vermehrt wird dieses Panel auch im medizinischen Bereich eingesetzt.
IPS-Panel Hervorragende Bildqualität prädestiniert dieses Panel für alle Multimedia-Anwendungen. Unter Designern und in der Kreativbranche allgemein erfreut sich dieses Panel großer Beliebtheit.


Bildschirmauflösung & Format: Von Full HD bis 4K

Die Bildschirmauflösung eines PC Monitors ist eng mit dessen Bildformat verknüpft. Ein Full HD Bildschirm (1920 x 1080) hat beispielsweise ein Format von 16:9, ein 4K-Monitor (4096 x 2160) und ein WQHD-Monitor (2560 x 1140) ebenfalls. Ein Monitor mit der Auflösung 2560 x 1600 (WQXGA) hat hingegen ein leicht höheres Format von 16:10.

Das hat damit zu tun, dass das Format eines Monitors an seine native, sprich optimale, Auflösung angepasst wird. Einfacher ausgedrückt: Das Verhältnis von Bild und Rahmen muss stimmen. Denn so bleiben die Proportionen und die Qualität des Bildes erhalten.

Natürlich können Sie auch an jedem beliebigen Monitor eine höhere Auflösung als die native zuspielen, vorausgesetzt, Ihre Grafikkarte unterstützt diese Einstellung. Wir raten jedoch davon ab. Eine höhere Auflösung auf einem nicht dafür vorgesehenen Bildschirm kann unter Umständen dazu führen, dass beispielsweise die Schrift und Symbole auf dem Desktop zu klein und gegebenenfalls unscharf erscheinen. Das ermüdet die Augen und führt oft zu Kopfschmerzen.

Neben den oben genannten Formaten haben wir auch Monitore in Sonderformaten im Sortiment, zum Beispiel das 21:9 Format. Sonderformate bieten eine größere Arbeitsfläche: große Tabellen, mehrere Tools und Anwendungsfester können Sie jetzt auf einem einzigen Bildschirm übersichtlich anordnen. Eine praktische Alternative zu der Zwei-Bildschirme-Lösung.

Beliebte Bildschirmauflösungen und ihr Format:

Auflösung Format
1920 x 1080 Full HD 16:9
1920 x 1200 WUXGA 16:10
3840 x 2160 UHD 16:9
4096 x 2160 4K 16:9
2560 x 1600 WQXGA 16:10

Ergonomie: Bequem & körperschonend

Der Begriff Ergonomie ist vor allem im Zusammenhang mit einer optimalen und gleichzeitig einer gesundheits- und körperschonenden Einrichtung des Arbeitsplatzes bekannt. Ergonomisches Design spielt jedoch auch außerhalb des Büroalltags eine große Rolle.

Gerade bei Monitoren ist ein ergonomisches Design wichtig: Ein höhenverstellbarer und neigbarer Monitor kann ideal auf Ihre Augenhöhe eingestellt werden. Das sorgt für eine gesunde Körperhaltung und beugt den Nacken- und Rückenschmerzen vor. Mit einem gut ausgerichteten Monitor vermeiden Sie auch eine Überanstrengung der Augen.

Ein höhenverstellbarer Monitor ergänzt wunderbar Ihr Notebook um einen externen Bildschirm. Zum einen haben Sie die Möglichkeit, in Ihrem Büro oder Zuhause einen PC-Bildschirm passend aufzustellen, zum anderen bleiben Sie mit dem Notebook weiterhin mobil.

Grundsätzlich kann man bei Monitoren zwischen drei Ergonomie-Funktionen unterscheiden:

Ergonomie-Funktionen bei Monitoren

Unser Tipp: Achten Sie auf eine gerade Körperhaltung beim Arbeiten am Computer. Ein höhenverstellbarer Monitor kann nur einen begrenzten Höhenunterschied ausgleichen. Daher empfehlen wir Ihnen, die Höhe Ihres Schreibtisches und des Bürostuhls ebenfalls entsprechend anzupassen.

Anschlüsse: DVI, HDMI, DisplayPort & USB-C

Ein moderner Monitor verfügt meist über mehrere Anschlüsse. Am häufigsten verbreitet ist HDMI (High-Definition Media Interface) gefolgt von DVI (Digital Visual Interface) und dem DisplayPort. Je nach Hersteller kann ein Monitor auch mit mehreren Anschlüssen eines Typs ausgestattet sein, beispielsweise mit zwei HDMI Eingängen.


Anschlüsse bei Monitoren

Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass ein Monitor wenigstens über zwei digitale Eingänge verfügt (z. B. HDMI und DVI). So können Sie zwei Ausgabegeräte gleichzeitig an den Monitor anschließen, ohne das Kabel umstecken zu müssen.

Die häufigsten Monitor-Anschlüsse:

HDMI HDMI ist eine digitale Schnittstelle. Sowohl Bild als auch Ton können über HDMI übertragen werden. Im Gegensatz zu einem analogen Anschluss, wie etwa dem VGA, überträgt HDMI Video-Signale hoher Qualität (bis 4K).
DVI Im Gegensatz zu HDMI überträgt DVI nur Bilddaten. DVI-I überträgt analoge und digitale Signale, DVI-D nur digitale. Die maximal unterstützte Auflösung ist hierbei 2560 x 1600.
DisplayPort überträgt Bild und Ton und ist vergleichbar mit HDMI. DisplayPort unterstützt Bildauflösungen bis zu 8K und eine höhere Bildwiederholungsrate als HDMI.
VGA ist ein analoger Anschluss. Ein VGA-Anschluss sollte nur dann verwendet werden, wenn Ihr Monitor sonst keinen digitalen Anschluss hat.

Übrigens: Ein nettes und vor allem sehr praktisches Extra ist ein USB Typ C Anschluss: Dieser Anschlusstyp ist DisplayPort, HDMI und USB in einem. Zudem kann USB Typ C gleichzeitig Geräte mit Strom versorgen oder Akkus beispielsweise von Smartphones aufladen.

Technologie für Gamer: G-Sync & FreeSync

Monitore mit G-Sync oder FreeSync sind die erste Wahl für Gamer: Diese Technologien synchronisieren die Bildwiederholfrequenz eines Monitors mit der Bildrate (Framerate) eines PC-Spiels. Somit beseitigen sie das störende Tearing (Zerreißen des Bildes) und eliminieren lästige Ruckler im Bild. Flüssigem Gaming steht damit nichts mehr im Weg.

G-Sync ist eine proprietäre, auf Hardware basierende Technologie von Nvidia. Monitore mit G-Sync sind daher nur mit Nvidia Grafikkarten kompatibel (ab GTX 650 Ti Boost).

FreeSync von AMD ist hingegen ein offener Standard für adaptive Synchronisation zwischen Monitor und Grafikkarte. Es ist eine Hardware/Software-Lösung, die auch herstellerunabhängig funktioniert. Die einzige Einschränkung ist hierbei: Nvidia GPUs werden nicht unterstützt. Ab der Grafikpower einer Radeon R7 260 und einem DisplayPort-Anschluss der Version 1. 2a können Sie aber bereits loslegen.